Er kommt spät, aber er kommt: der Honig Jahrgang 2019!

Geschleudert wurde er schon Ende Juni. Bis jetzt habe ich darauf gewartet, dass er kristallisiert und gerührt werden kann. Aber er blieb, wie bereits im letzten Jahr, flüssig. Man kann den Kristallisationsprozess künstlich einleiten, indem man den Honig mit einem cremigen Honig „impft“ und dann rührt. Ich habe mich dagegen entschieden. Honig ist nun mal ein Naturprodukt und die Konsistenz ändert sich von Jahr zu Jahr – genau so wie der Geschmack, der in diesem Jahr viel von Linde hat.

Sie erhalten das 500g-Glas für 6.50 € am Praxistresen. Wir möchten, dass möglichst viele Patienten in den Genuss unseres Honigs kommen, ich bitte deshalb um Verständnis, wenn ich den Verkauf im September auf ein Glas pro Patient limitiere. Ab Oktober ist der Verkauf der Restbestände dann unlimitiert.

Die Einnahmen werden für den Aufbau weiterer Völker genutzt. Durch einen sehr starken Varroabefall befürchte ich Winterausfälle. Die Varroabehandlung wird im nächsten Jahr noch stärker ins Blickfeld rücken müssen.

Dieser Honig hat einen Wassergehalt von etwa 17% und wird nach meiner Erfahrung wahrscheinlich für etwa ein Jahr flüssig bleiben, so fern er nicht ohnehin dann schon verzehrt wurde. Sollte er zu grob kristallisieren oder sehr fest werden, kann er im Wasserbad vorsichtig bei höchstens 40°C erwärmt und wieder flüssiggerührt werden.

Wir wünschen Ihnen viel Freude und Genuss mit dem Honig 2019!